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Diese Anlagemodelle sind am ertragreichsten

 © mma23 - Fotolia.com

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Wer heute etwas Geld angespart hat und überlegt, wie er dieses anlegen kann, dem werden aufgrund der niedrigen Zinsen bei Tagesgeldkonten die Entscheidungen schwerer gemacht. Ein Rat, den man immer häufiger hört, ist der Erwerb von Immobilien. Insbesondere in städtischen Ballungsgebieten steigen die Werte von Immobilien kontinuierlich mit einem beachtlichen Tempo an. Daher ist es wenig verwunderlich, dass der Kauf von Häusern und Wohnungen sich zu einer der beliebtesten Anlageformen entwickelt hat. Dabei ist es nicht notwendig, dass die Immobilie in einem Rutsch bezahlt wird. Dennoch sollte ein gewisses Grundkapital vorhanden sein, um bei der Bank einen akzeptablen Zinssatz auf den Kredit zu erhalten. Dann kann mit dem vermieteten Wohnraum der Kredit nach und nach abbezahlt werden. Wie Financescout24.de berichtet, sollte man investieren, wenn die Zinsen für eine Baufinanzierung niedrig sind. Seit 2015 befinden wir uns in Deutschland in einer anhaltenden Niedrigphase – sprich ein guter Moment für den Immobilienkauf.

Jedoch muss bedacht werden, dass der Erwerb von Immobilien nicht für jedermann als Wertanlage in Frage kommt. Denn es sollte in jedem Fall ein gewisses Eigenkapital vorhanden sein, andernfalls wird es schwer den entsprechenden Kredit zu erhalten und die Rendite würde kleiner ausfallen. Außerdem sollte das bestehende Arbeitsverhältnis absolut sicher sein, sonst bewegt man sich wieder in einem ziemlich riskanten Raum.

Die Börse dagegen gilt als wahrer Glückspiel-Tempel. Aus Angst vor unseriösen Aktien misstrauen tatsächlich viele Deutsche der Börse. Trotz der niedrigen Zinssätze auf Girokonten, Tagesgeld- und Festgeldkonten sind die Skrupel immer noch recht hoch. Aber warum? Die Aktienhistorie belegt, dass seit dem Jahr 1800 alle Aktien in dem Intervall von 30 Jahren abzüglich der Inflation an Wert gewonnen haben. Im schlechtesten Fall erhielten Aktionäre eine Rendite von 2,81 Prozent jährlich (1903 bis 1933). Am lukrativsten war es zwischen 1857 und 1887 mit durchschnittlich 10,63 Prozent. Bemisst man den kompletten Zeitraum von 1800 bis zum heutigen Tag, so beziffert die Allianz eine Durchschnittsrendite von 6,94 Prozent pro Jahr. Laut Focus Online sind Aktien wesentlich lukrativer und vor allen Dingen bei einer langfristigen Anlage sogar wesentlich sicherer als nahezu alle anderen Anlagemodelle. Legt man eine Aktie für einen Zeitraum von 30 Jahren an, so habe diese sogar mehr Sicherheit als Staatsanleihen, heißt es in einer Studie der Allianz Global Investors Europe.

Wer weder über ein nennenswertes Eigenkapital verfügt, noch die Zeit investieren möchte, um langfristig an der Börse zu agieren, dem offenbart sich heutzutage schon eine nicht mehr so große Auswahl an Anlagemodellen. Wer sich immer noch unsicher ist, wie er am besten anlegen kann, der sollte sich einen individuellen Berater zur Seite nehmen.

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