Freiburg (dapd). Chili und Peperoni sind gern gesehene Scharfmacher im Essen. Wer aber zu viel davon erwischt, hat schnell das Gefühl, dass Mund und Lippen zu brennen beginnen und greift geradezu reflexartig zum nächsten Wasserglas, um zu löschen. "Aber Wasser kann die Schärfe praktisch nicht neutralisieren", sagt Professor Roland Laszig, Direktor der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik in Freiburg im Breisgau. Denn die Schärfe in Chili- und Peperoni-Schoten werde von einem Stoff namens Capsaicin verursacht, der sich nicht in kaltem Wasser löse, sondern nur in Fett oder Alkohol.

"Milch, Quark, Joghurt, Käse und auch Weißbrot verschaffen daher schnell Linderung gegen zu viel Schärfe", weiß Laszig. Am besten helfen dem Hals-Nasen-Ohrenarzt zufolge öl- oder fetthaltige Emulsionen. Auch das Brennen auf der Haut könne gestoppt werden, indem die betroffenen Stellen mit Alkohol oder auch mit einem Tropfen Speiseöl eingerieben werden.

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