Erfolgreiche Geldanlage ist keine
Geheimwissenschaft, sondern vor allem das Ergebnis einer klugen
Strategie, gepaart mit Planung und Disziplin. Anleger können im
Alltag ihre Geldanlage mit ein paar Tricks sicherer und rentabler
gestalten. Das oberste Gebot dabei lautet: Wachsam bleiben.
Hamburg (dapd). Erfolgreiche Geldanlage ist keine
Geheimwissenschaft, sondern vor allem das Ergebnis einer klugen
Strategie, gepaart mit Planung und Disziplin. Anleger können im
Alltag ihre Geldanlage mit ein paar Tricks sicherer und rentabler
gestalten. Das oberste Gebot dabei lautet: Wachsam bleiben. Die
Börse lässt sich in aller Regel nicht mit hektischen
Spekulationsgeschäften und aufwendigen Anlagestrategien austricksen.
Der Kurs von Wertpapieren ist immer das Spiegelbild der gerade
aktuellen Erwartungen und Vorstellungen, die die Anleger von der
Aktie haben. So bleiben Spekulationsgeschäfte letztlich immer nur
Wetten. Das sollten Anleger sich immer vor Augen halten, wenn sie an
der Börse spekulieren wollen. Man sollte seine Geldanlagen nicht aus
den Augen verlieren, aber Basis für ein Vermögen sind vor allem
Konsequenz, Ausdauer, Disziplin und eine langfristige Strategie –
nicht der schnelle Gewinn auf dem Börsenparkett, der sich genauso
schnell wieder in Luft auflösen kann.
Zwtl.: Investments im Blick behalten
Die größten Verluste in den schlechten Börsenjahren seit dem Jahr
2000 haben vor allem die Anleger gemacht, die ihre Aktien und Fonds
in der Hoffnung gehalten haben, dass die Wertpapiere sich irgendwann
wieder erholen würden – ein Trugschluss. Was Anleger daraus lernen
sollten: Verluste bei Wertpapieren müssen immer begrenzt werden.
Am besten setzen Anleger sich einen Punkt, an dem sie automatisch
verkaufen, die sogenannte Stop-Loss-Marke. Und im Idealfall setzen
sie sich vorher auch einen Gewinnpunkt, den sie erreichen wollen –
und verkaufen, wenn diese angestrebte Gewinnmarke erreicht ist.
Zwtl.: „Hosen-Regel“
Ein Muss für den erfolgreichen Anleger: Wenn Geldanleger an der
Börse die „Hosen-Regel“ beachten, setzen sie auf die größtmögliche
Sicherheit: Denn wer drei Wochen in Urlaub fährt und nur eine Hose
dabei hat, läuft Gefahr, dass diese eine Hose irgendwann schmutzig
wird und er „unten ohne“ dasteht. Mit drei oder vier Hosen ist das
Risiko dagegen schon gewaltig gesenkt.
Auf die Börse übertragen heißt das: Anleger verteilen ihr Kapital
am besten systematisch und gezielt auf ganz verschiedene Produkte,
Laufzeiten, Märkte oder Branchen. Auf der anderen Seite sollte die
Anzahl der Titel im Depot überschaubar bleiben: Mehr als zehn
verschiedene Positionen sind für eine Diversifikation nicht nötig
und gehen durch hohe Kauf- und Verkaufsgebühren eher zulasten der
Rendite.
Wer mehr Titel im Depot hat, räumt am besten einmal auf und
schmeißt die überflüssigen Titel raus: Es ist wenig sinnvoll, drei
Fonds im Depot zu haben, die alle auf deutsche Standardwerte setzen.
Zwtl.: Beratung wirklich notwendig?
Am meisten steigert man die Rendite jedoch, wenn man auf
sogenannte Beratung verzichtet. Natürlich ist es verlockend, wenn
Finanzdienstleister anbieten, die finanzielle Situation zu „scannen“
und maßgeschneiderte Lösungen für die optimale Anlage verkaufen zu
wollen – und das auch noch kostenlos.
Der beste Berater ist aber immer noch der gesunde
Menschenverstand: Erfolgreiche Anleger kümmern sich selbst um ihr
Geld. Natürlich kann man sich Experten und Beratern anvertrauen, man
sollte aber niemals die Kontrolle über die Finanzen abgeben.
dapd.djn/T2013040200743/ome/K2120/pon
(Hamburg)