Dem Skandal um falsch deklariertes Pferdefleisch
muss nach Ansicht von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU)
mit aller Härte nachgegangen werden. „Nach jetzigen Erkenntnissen
gibt es keine Hinweise darauf, dass es sich um eine gesundheitliche
Gefährdung handelt“, sagte Aigner am Donnerstag im
ARD-„Morgenmagazin“.

Berlin (dapd). Dem Skandal um falsch deklariertes Pferdefleisch
muss nach Ansicht von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU)
mit aller Härte nachgegangen werden. „Nach jetzigen Erkenntnissen
gibt es keine Hinweise darauf, dass es sich um eine gesundheitliche
Gefährdung handelt“, sagte Aigner am Donnerstag im
ARD-„Morgenmagazin“. Aber es sei „ein krasser Fall von
Verbrauchertäuschung, vollkommen gegen die geltenden Gesetze, und
man könnte fast sagen eine echte Sauerei“.

Bisher gebe es keine Hinweise darauf, dass in dem Fleisch
Rückstände von Tierarzneimitteln zu finden seien, sagte die
Ministerin. „Aber wir müssen hier weiter wachsam sein und
untersuchen.“ Deshalb sei es auch richtig, dass es europaweit einen
Aktionsplan und ein Screening gebe. Konkret werde geprüft, ob
Pferdefleisch im Hackfleisch zu finden ist.

(Zusammenfassung bis 1100, 50 Zeilen)

dapd.djn/T2013021300765/vf/mwa

(Berlin)