Deutschland braucht nach Ansicht des Vorstandes
des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Gerd Billen, ein
„stärkeres Verbraucherministerium“. Das Ministerium sollte „auch die
Federführung für die Gesetzgebungsverfahren in wichtigen Bereichen“
haben, sagte Billen der Zeitung „Die Welt“ (Dienstagausgabe).

Berlin (dapd). Deutschland braucht nach Ansicht des Vorstandes
des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Gerd Billen, ein
„stärkeres Verbraucherministerium“. Das Ministerium sollte „auch die
Federführung für die Gesetzgebungsverfahren in wichtigen Bereichen“
haben, sagte Billen der Zeitung „Die Welt“ (Dienstagausgabe). „Dazu
gehören neben den Aspekten der Energiewende der Finanzmarkt,
Datenschutz und das Urheberrecht in der digitalen Welt sowie der
Bereich Gesundheit.“ „Das würde auch dafür sorgen, dass
Verbraucherpolitik nicht länger von Skandalen bestimmt wird“, sagte
Billen.

Er forderte zudem eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
(EGG) noch vor der Bundestagswahl. „Es kann nicht länger sein, dass
die privaten Haushalte einseitig mit den Kosten der Energiewende
belastet werden und die Strompreise weiter steigen.“

dapd.djn/T2013011500205/hha/mwa

(Berlin)