Mit Medikamenten belastetes Putenfleisch ist
aus Rumänien nach Deutschland geliefert und hier verarbeitet worden.
Das teilte das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium
am Freitag in Düsseldorf mit.

Düsseldorf (dapd). Mit Medikamenten belastetes Putenfleisch ist
aus Rumänien nach Deutschland geliefert und hier verarbeitet worden.
Das teilte das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium
am Freitag in Düsseldorf mit. Demnach wurden im Juni 2012 etwa 19,5
Tonnen tiefgefrorenes Putenfleisch aus Rumänien zu einer
Handelsfirma nach Münster geliefert und über einen Betrieb im Kreis
Warendorf weiterverarbeitet. Der zulässige Grenzwert für Antibiotika
sei darin teilweise deutlich überschritten worden. Eine akute
Gesundheitsgefährdung durch den Verzehr besteht laut Ministerium
aber nicht.

Obwohl eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des rumänischen
Exporteurs vorliege, sei bei zwei Eigenkontrollen ein erhöhter
Gehalt eines Antibiotikums festgestellt worden. Das unter anderem zu
Großpackungen von 2,5 Kilogramm „Putenbrust, gebraten, Tandoori,
mariniert, in Streifen“ weiterverarbeitete Fleisch sei in mehreren
Bundesländern sowie in Österreich und Großbritannien vertrieben
worden. Dem Ministerium zufolge ist davon auszugehen, dass ein
Großteil der Ware bereits verzehrt wurde.

dapd.djn/T2013031501062/clo/wol/mwa

(Düsseldorf)