Die Verbraucherminister von Bund und Ländern
wollen am (morgigen) Montag (11.00 Uhr) über Konsequenzen aus dem
Pferdefleischskandal beraten. Bundesverbraucherschutzministerin Ilse
Aigner (CSU) will ihren Länderkollegen in der hessischen
Landesvertretung in Berlin den Entwurf eines nationalen Aktionsplans
für bessere Kontrollen vorlegen.

Berlin (dapd). Die Verbraucherminister von Bund und Ländern
wollen am (morgigen) Montag (11.00 Uhr) über Konsequenzen aus dem
Pferdefleischskandal beraten. Bundesverbraucherschutzministerin Ilse
Aigner (CSU) will ihren Länderkollegen in der hessischen
Landesvertretung in Berlin den Entwurf eines nationalen Aktionsplans
für bessere Kontrollen vorlegen. Fleischprodukte sollen danach bis
Ende März EU-weit koordiniert auf nicht deklariertes Pferdefleisch
und Rückstände von Tiermedikamenten untersucht werden. Zudem sollen
Bund und Länder Informationen über zurückgerufene Produkte auf eine
zentrale Internetseite stellen.

Medienberichten zufolge könnten mehr als 100 Tonnen mit
Pferdefleisch verunreinigte Produkte nach Deutschland geliefert
worden sein. Entdeckt wurde kleingehacktes oder geschnetzeltes Pferd
in Lasagne, Ravioli, Cannelloni, Tortellini, Spaghetti, Gulasch,
Chili con Carne und Dönern.

dapd.djn/T2013021300765/roy/mar

(Berlin)