Das Interesse an einer selbstständigen
Beschäftigung hat in Deutschland deutlich nachgelassen. Wie aus
einer repräsentativen Eurobarometer-Umfrage der Europäischen
Kommission hervorgeht, würden sich derzeit nur 29 Prozent der
Deutschen für die Selbstständigkeit entscheiden, wenn sie sich
zwischen abhängiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit wählen
könnten.
Brüssel (dapd). Das Interesse an einer selbstständigen
Beschäftigung hat in Deutschland deutlich nachgelassen. Wie aus
einer repräsentativen Eurobarometer-Umfrage der Europäischen
Kommission hervorgeht, würden sich derzeit nur 29 Prozent der
Deutschen für die Selbstständigkeit entscheiden, wenn sie sich
zwischen abhängiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit wählen
könnten. Im Jahr 2009 hätten sich noch 41 Prozent dafür entschieden,
„ihr eigener Chef“ zu sein.
Auch im Durchschnitt aller EU-Staaten ist der Anteil der
Befragten, die der Selbstständigkeit den Vorzug geben würden,
deutlich von 45 auf 37 Prozent gesunken. Dennoch kommt eine
Existenzgründung für Bürger außerhalb Deutschlands der Studie
zufolge eher infrage.
In Litauen würde sogar die Mehrheit der Befragten (58 Prozent)
die Selbstständigkeit wählen, in Griechenland liegt der Anteil bei
50 Prozent. Demgegenüber votieren die Nordeuropäer klar für eine
abhängige Beschäftigung. In Dänemark wollen zwei von drei Befragten
lieber Arbeitnehmer sein, in Finnland und Schweden sagen dies sogar
gut drei Viertel der Bürger.
dapd.djn/T2013012201079/rog/K2120/mwa
(Brüssel)