Fast alle Führungskräfte in Deutschland
bleiben nach dem offiziellen Arbeitsende im Dienst. Wie aus einer
Studie des Beratungsunternehmens Mercer und der Technischen
Universität München hervorgeht, schalten gerade einmal zwei Prozent
der Manager in ihrer Freizeit Smartphone und Laptop grundsätzlich
aus.
Frankfurt/Main (dapd). Fast alle Führungskräfte in Deutschland
bleiben nach dem offiziellen Arbeitsende im Dienst. Wie aus einer
Studie des Beratungsunternehmens Mercer und der Technischen
Universität München hervorgeht, schalten gerade einmal zwei Prozent
der Manager in ihrer Freizeit Smartphone und Laptop grundsätzlich
aus. Nur bei drei Prozent der 150 befragten Manager habe der
Arbeitgeber die private Erreichbarkeit durch eine betriebliche
Regelung eingeschränkt.
Bei knapp neun von zehn Managern sorge die ständige
Erreichbarkeit zumindest zeitweise für höheren Stress, für gut jeden
dritten Befragten treffe dies häufig oder sogar immer zu. Selbst im
Urlaub sind der Umfrage zufolge über 80 Prozent der Führungskräfte
für ihr Unternehmen erreichbar.
Die Ergebnisse der Studie belegten zudem, dass das Smartphone die
Vermischung von Arbeitszeit und Freizeit fördere, so die
Unternehmensberatung. 70 Prozent der Manager gaben an, ein und
dasselbe Smartphone sowohl beruflich als auch privat zu nutzen.
dapd.djn/T2013022601805/rog/K2120/mwa
(Frankfurt/Main)