Berufliche und private Weiterbildungsangebote
werden derzeit so stark genutzt wie noch nie. Nach Angaben des
Bundesbildungsministeriums machten im vergangenen Jahr 49 Prozent
der deutschen Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter eine
Weiterbildung. Im Vergleich zur letzten europäischen Erhebung im
Jahr 2007 sei die Weiterbildungsquote um fünf Prozentpunkte auf
einen neuen Höchstwert gestiegen.
Berlin (dapd). Berufliche und private Weiterbildungsangebote
werden derzeit so stark genutzt wie noch nie. Nach Angaben des
Bundesbildungsministeriums machten im vergangenen Jahr 49 Prozent
der deutschen Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter eine
Weiterbildung. Im Vergleich zur letzten europäischen Erhebung im
Jahr 2007 sei die Weiterbildungsquote um fünf Prozentpunkte auf
einen neuen Höchstwert gestiegen. Das auf dem Dresdner
Bildungsgipfel von 2008 gesetzte Ziel einer
Weiterbildungsbeteiligung von 50 Prozent bis zum Jahr 2015 sei damit
schon jetzt nahezu erreicht.
Als „besonders erfreulich“ bewertete das Ministerium den hohen
Weiterbildungsanteil in der Gruppe der 60- bis 64-Jährigen. Hier sei
die Quote von 18 Prozent im Jahr 2007 auf den Spitzenwert von 32
Prozent im Jahr 2012 gestiegen.
Insgesamt liege die Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland weit
über dem EU-Durchschnitt. Der Anstieg beruhe insbesondere auf der
Zunahme der betrieblichen Weiterbildung, der 69 Prozent aller
entsprechenden Aktivitäten zuzurechnen seien, erläuterte das
Ministerium.
dapd.djn/T2013040301431/rog/K2120/mwa
(Berlin)