Mit der Einführung der Unisex-Tarife sollte mehr
Gerechtigkeit bei der Prämienberechnung hergestellt werden. Nach
einem Bericht der Zeitschrift „Finanztest“ sind die Versicherungen
allerdings vor allem teurer geworden – das gilt vor allem für
Risikolebensversicherungen.
Berlin (dapd). Mit der Einführung der Unisex-Tarife sollte mehr
Gerechtigkeit bei der Prämienberechnung hergestellt werden. Nach
einem Bericht der Zeitschrift „Finanztest“ sind die Versicherungen
allerdings vor allem teurer geworden – das gilt vor allem für
Risikolebensversicherungen. In seiner April-Ausgabe stellt das
Magazin die aktuellen Konditionen denen aus dem letzten Test von
2012 gegenüber und kommt zu dem Schluss: Frauen zahlen drauf, Männer
sparen kaum.
Nach der Einführung der Unisex-Tarife sei es für Frauen nun oft
deutlich teurer als früher, stellt „Finanztest“ fest. Im Gegenzug
werde es für Männer zwar billiger, aber nur ein wenig. Die Branche
argumentiert, man habe die neuen Tarife vorsichtig kalkulieren
müssen, da man nicht wissen konnte, wie viele Frauen und Männer neue
Verträge abschließen würden.
dapd.djn/T2013031900885/ome/K2120/pon
(Berlin)