Bauherren sollten bei der Planung ihres Hauses
klare Vorgaben für die Elektroinstallation machen. Lückenhafte und
ungenaue Leistungsbeschreibungen können sie im Nachhinein teuer zu
stehen kommen. Darauf weist die Initiative Elektro Plus hin.
Berlin (dapd). Bauherren sollten bei der Planung ihres Hauses
klare Vorgaben für die Elektroinstallation machen. Lückenhafte und
ungenaue Leistungsbeschreibungen können sie im Nachhinein teuer zu
stehen kommen. Darauf weist die Initiative Elektro Plus hin.
„Unseriöse Bauträger oder Fertighausanbieter lassen die Bau- und
Leistungsbeschreibung bewusst knapp und ungenau ausfallen. Oft
fehlen dann Leistungen, wie zum Beispiel eine ausreichende Anzahl an
Steckdosen“, berichtet Hartmut Zander von der Initiative Elektro
Plus. Jede weitere Steckdose und jeder zusätzliche Schalter koste
den Bauherren dann extra. Spätere Nachinstallationen oder Änderungen
seien bis zu fünfmal teurer, als wenn die gewünschten Komponenten
gleich eingebaut worden wären.
In der Bau- und Leistungsbeschreibung sollten Zander zufolge
konkrete Angaben zu Umfang und Abmessung der Installationen
enthalten sein, inklusive der Einhaltung der aktuellen Normen. Auch
Qualität und Hersteller der verwendeten Materialien sollten
vertraglich festgelegt werden. Dadurch erhalte der Auftraggeber
nicht nur eine umfassende Kostenkontrolle, sondern auch
Rechtssicherheit, denn die vereinbarten Leistungen seien konkret
überprüfbar und könnten im Ernstfall vor Gericht eingefordert
werden.
dapd.djn/T2013010600980/kaf/K2120/mwo
(Berlin)