Eine dicke Schneeschicht muss vom Dach entfernt
werden, sonst besteht Einsturzgefahr. Ab welcher Dicke geräumt
werden muss, ist im Einzelfall zu entscheiden. Darauf weist der
Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks hin. In der Regel
sind Flachdächer eher gefährdet, denn hier sammelt sich der Schnee
im Laufe des Winters an.

Köln (dapd). Eine dicke Schneeschicht muss vom Dach entfernt
werden, sonst besteht Einsturzgefahr. Ab welcher Dicke geräumt
werden muss, ist im Einzelfall zu entscheiden. Darauf weist der
Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks hin. In der Regel
sind Flachdächer eher gefährdet, denn hier sammelt sich der Schnee
im Laufe des Winters an. Bei Steildächern sei die Gefahr geringer,
da der Schnee durch die Neigung der Dachflächen abrutschen könne.
Hier ist das Anbringen von Schneefanggittern sinnvoll, denn sie
verhindern, dass Passanten durch abrutschenden Schnee getroffen
werden.

Bei der Schneebeseitigung auf dem Dach lauern viele Gefahren. Man
kann während der Arbeiten leicht abstürzen. Werden versehentlich
Lichtkuppeln betreten, die mit Schnee bedeckt sind, besteht außerdem
akute Durchsturzgefahr. Oft wird auch ungeeignetes Räumgerät
verwendet, das die Dachhaut beschädigt. Hausbesitzer sollten daher
möglichst nicht selbst auf das Dach steigen, sondern einen
Dachdecker beauftragen. Der muss vor der Räumung des Schnees über
Gefahrenquellen wie Lichtkuppeln und Dachfenster informiert werden.
Auch über eventuelle Schäden am Dach sollte er Bescheid wissen.

dapd.djn/T2013012900413/kaf/K2120/mwo

(Köln)