Weihnachtssterne gehören zur Adventszeit wie Kerzen, Adventskränze und Christbaumkugeln. Jetzt gibt es die beliebte Pflanze in vielen Geschäften für wenig Geld zu kaufen. Doch damit der Weihnachtsstern lange seine rote Farbenpracht behält, müssen verschiedene Pflegetipps beachtet werden. Welche das sind erfahren Sie bei uns.
Mehr als 35 Millionen Weihnachtssterne werden zur Weihnachtszeit jedes Jahr in Deutschland verkauft – 90 Prozent werden davon in Deutschland hergestellt. Damit gehört der Weihnachtsstern zur beliebtesten Zimmerpflanze zu Weihnachten.
Weihnachtsstern kaufen und transportieren
Damit der gekaufte Weihnachtsstern bis Weihnachten (und vielleicht sogar noch länger blüht) muss schon im Laden darauf geachtet werden wo die Pflanze steht. Denn steht die Pflanze im Zug oder sogar draußen in der Kälte wird sie schnell nach dem Kauf die Blätter abwerfen. Daher sollten die Christsterne schon im Laden trocken und warm stehen. Außerdem sollte die Pflanze nicht in nasser Erde stehen und satte grüne Blätter haben. Gelbe Blätter sind ein Indiz für eine schlechte Pflege.
Unser Tipp: Wen es draußen kalt ist, sollten Sie beim Transport darauf achten, dass die Pflanze gut eingepackt ist. Denn schon wenige Minuten in der Winterluft kann ihr nachhaltig schaden.
Weihnachtsstern richtig pflegen
Weihnachtssterne sollten in der Wohnung einen hellen warmen Platz und keine Zugluft bekommen. Auch eine direkte Sonneneinstrahlung mag die Pflanze nicht. Das Gießwasser sollte lauwarm sein und wohl dosiert werden – eine klitschnasse Erde mag die Pflanze nicht. Um die Pflanze zum Blühen zu bringen, ist es ratsam sie 12 Stunden am Tag in einen dunklen Raum zu stellen.
Weihnachtssterne sind giftig
Wer Tiere zu Hause hat sollte gut aufpassen, dass diese nicht die roten Blätter des Weihnachtssterns anbeißen. Wolfsmilchgewächse, zu denen Weihnachssterne gehören, sind giftig und können Erbrechen, Zittern, Speicheln und Muskelkrämpfe auslösen. Auch Nierenversagen kann eine Folge der Vergiftung sein. Sollte diese Anzeichen auftreten, ist dringend ein Tierarzt aufzusuchen damit dieser ein Brechmittel spritzen kann.
Bildrechte: © Smileus – Fotolia.com