Die Bundesregierung will privaten
Haushalten die Nutzung von Solarstrom erleichtern. Schon zu Ostern
soll dafür ein millionenschweres Subventionsprogramm der Staatsbank
KfW aufgelegt werden, wie ein Sprecher des Bundesumweltministeriums
der „Frankfurter Rundschau“ (Mittwochausgabe) sagte.
Frankfurt/Main (dapd). Die Bundesregierung will privaten
Haushalten die Nutzung von Solarstrom erleichtern. Schon zu Ostern
soll dafür ein millionenschweres Subventionsprogramm der Staatsbank
KfW aufgelegt werden, wie ein Sprecher des Bundesumweltministeriums
der „Frankfurter Rundschau“ (Mittwochausgabe) sagte. „Wir wollen die
Technologie-Entwicklung anstoßen und dem Kleinspeicher-Markt auf die
Sprünge helfen“, sagte der Sprecher, der aber weitere Details nicht
mitteilte.
Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hatte bereits von
mindestens 50 Millionen Euro Umfang gesprochen. Damit könnten laut
Industriekreisen bis zu 25.000 Batteriespeicher mit je gut 2.000
Euro pro Anlage gefördert werden, schreibt das Blatt.
Die Akkus machen es Haushalten möglich, sich zeitweise vom
Stromnetz abzukoppeln und einen deutlich höheren Anteil des auf dem
Dach erzeugten Solarstroms selbst zu verbrauchen. Das lohnt sich, da
die Vergütung für Solarstrom, der gefördert ins Netz eingespeist
wird, inzwischen niedriger liegt als der Preis für Strom aus dem
Netz.
dapd.djn/T2013011502252/mar
(Frankfurt/Main)