Der VW Golf gilt als die automobile
Zuverlässigkeit. Er ist Synonym für ein erfolgreiches Auto – und
damit ein Phänomen, weil er seit 30 Jahren seine Stellung als
erfolgreichstes Auto weltweit hält. Geldanleger können sich von den
Erfolgseigenschaften des Wolfsburger Verkaufsschlagers einiges
abschauen.

Berlin (dapd). Der VW Golf gilt als die automobile
Zuverlässigkeit. Er ist Synonym für ein erfolgreiches Auto – und
damit ein Phänomen, weil er seit 30 Jahren seine Stellung als
erfolgreichstes Auto weltweit hält. Geldanleger können sich von den
Erfolgseigenschaften des Wolfsburger Verkaufsschlagers einiges
abschauen.

Er läuft, und läuft und läuft – die ursprünglich dem Käfer
zugeschriebene Zuverlässigkeit gilt mittlerweile auch für den Golf.
Zufall ist das nicht – vielmehr das Ergebnis harter
Forschungsarbeit, umfassender Analyse und der Auswertung aller
vorhandenen Informationen.

Genauso sollten Anleger an die Auswahl ihrer Instrumente
herangehen. Es geht nicht darum, „nur“ ein paar Euro jeden Monat zu
sparen. Es geht darum, sich einen Traum zu erfüllen oder für das
Alter vorzusorgen. Die Auswahl der richtigen Aktien, Fonds oder
anderer Geldanlagen sollte deshalb nicht dem Zufall oder dem
Bankberater überlassen werden. Jeder Anleger selbst ist für seine
Anlagen verantwortlich.

Zwtl.: Langlebigkeit ist immer ein Gewinn

Der hohe Wiederverkaufswert ist für viele das schlagende Argument
für einen Golf. Der Wagen verliert über die Jahre weniger an Wert
als die meisten Konkurrenten.

Genau diese Langlebigkeit tut auch dem Depot gut, wenn Anleger
fundierte Entscheidungen treffen, die auch Bestand haben. Ständiges
Wechseln von einer Aktie zur nächsten oder von einem Fonds zu einem
Zertifikat hilft in der Regel nur der Bank, die an den Gebühren
verdient.

Das heißt nicht, dass falsche Entscheidungen nicht revidiert
werden sollten – das angelegte Geld retten und das Depot nach vorne
bringen. Auch der Golf war nicht von Anfang an perfekt, vielmehr
haben seine Konstrukteure aus Fehlern gelernt. Gute Entscheidungen
sollten aber beibehalten werden.

Zwtl.: Nicht die Wirtschaftlichkeit vernachlässigen

In Zeiten steigender Benzinpreise wird niedriger Verbrauch
großgeschrieben, den sich auch der Golf auf seine Fahnen geschrieben
hat. Und tatsächlich gelten die Nebenkosten beim Golf als
verhältnismäßig niedrig, weil vor allem Reparatur- und
Verbrauchskosten nicht zu schwer auf das Budget drücken. Diese
Wirtschaftlichkeit sollte auch bei der Geldanlage Vorbild sein:
Niedrige Nebenkosten lassen die persönliche Rendite ansteigen.

Der Golf gilt – mit wenigen Modellausnahmen – als vernünftiges
Auto: Er hat kein Flair wie manch andere Automarke, er brilliert
nicht als Rennwagen, er ist kein Angeberauto, er bringt seinen
Besitzer einfach zuverlässig von A nach B. Auch bei der Geldanlage
zahlt sich solche Vernunft aus.

Erfolgreiche Anleger definieren ihre Anlageziele und suchen sich
dann die Anlageinstrumente aus, die dazu passen. Und sie sind sich
immer der Alternativen bewusst, die sie zum Ziel bringen. Statt
Fonds A, der überall beworben wird und fünf Prozent Gebühren
abzwackt, kann es oft auch Fonds B sein, der das gleiche Ziel ohne
den Gebührenumweg erreicht.

dapd.djn/T2012112001819/ome/K2120/rad

(Berlin)