Erstklässler sind auf dem Weg von und
zur Schule grundsätzlich gesetzlich unfallversichert. Doch dieser
Schutz reiche keineswegs aus, sagt Thorsten Rudnik vom Bund der
Versicherten (BdV) in Henstedt-Ulzburg. Schon bei einem Umweg zu
gemeinsamen Hausaufgaben bei einem Freund im nächsten Stadtteil
könne es mit dem gesetzlichen Versicherungsschutz vorbei sein.

Henstedt-Ulzburg (dapd). Erstklässler sind auf dem Weg von und
zur Schule grundsätzlich gesetzlich unfallversichert. Doch dieser
Schutz reiche keineswegs aus, sagt Thorsten Rudnik vom Bund der
Versicherten (BdV) in Henstedt-Ulzburg. Schon bei einem Umweg zu
gemeinsamen Hausaufgaben bei einem Freund im nächsten Stadtteil
könne es mit dem gesetzlichen Versicherungsschutz vorbei sein. Eine
private Unfallversicherung dagegen sichere das Kind auch im
Freizeitbereich ab.

„Der Abschluss einer ausreichend hohen Unfallversicherung ist
gerade für Kinder besonders wichtig“, sagt Rudnik. Nur so könne
beispielsweise eine dauerhafte Invalidität, durch die das Kind
schlimmstenfalls erhebliche Einbußen in der Lebensqualität erleide,
zumindest durch finanzielle Mittel ausgeglichen werden.

Der BdV-Fachmann erklärt: „Eltern sollten bei einer solchen
Versicherung auf eine hohe Invaliditätsabsicherung achten.“
Empfehlenswert sei eine Grundsumme von mindestens 200.000 Euro.
Zusätzlich sollte eine Progression vereinbart werden, die die
Leistung bei einem besonders schweren Unfall deutlich erhöhe. „Nur
dann ist eine ausreichende Absicherung gegeben“, sagt Rudnik.

dapd.djn/T2012080100611/nom/K2120/mwa

(Henstedt-Ulzburg)