Bei der Planung eines neuen Hauses oder beim Umbau
einer gebrauchten Immobilie sollten genügend Steckdosen und
Leuchtenanschlüsse berücksichtigt werden. Liegen die Stromkreise
erst einmal unter Putz und wurden die verschiedenen Anschlüsse
positioniert, sind die Nutzungsmöglichkeiten der heimischen
Elektroanlage auf Jahre festgelegt, wie Hartmut Zander von der
Initiative Elektro plus erläutert.

Berlin (dapd). Bei der Planung eines neuen Hauses oder beim Umbau
einer gebrauchten Immobilie sollten genügend Steckdosen und
Leuchtenanschlüsse berücksichtigt werden. Liegen die Stromkreise
erst einmal unter Putz und wurden die verschiedenen Anschlüsse
positioniert, sind die Nutzungsmöglichkeiten der heimischen
Elektroanlage auf Jahre festgelegt, wie Hartmut Zander von der
Initiative Elektro plus erläutert. Deshalb sollten vor dem Einbau
die eigenen Nutzungsgewohnheiten überprüft werden. Für mehr Komfort,
Flexibilität und Sicherheit ist es besser, die eine oder andere
Steckdose mehr zu installieren.

Wird ein Installationsrohrsystem verwendet, in das die
elektrischen Leitungen eingezogen werden, sind spätere Veränderungen
an der Elektroinstallation deutlich einfacher und mit weniger
Aufwand möglich. Keinesfalls sollte der Standard unter der
Mindestausstattung nach DIN-Norm 18015 angesetzt werden, rät Zander.

Eine gute, leicht verständliche Planungshilfe biete die
Richtlinie RAL-RG 678, die Ausstattungen von Elektroinstallationen
festlegt, also die Zahl vonSteckdosen, Kommunikationsanschlüssen,
Beleuchtungsanschlüssen und Stromkreisen. In einem bis zu 20
Quadratmeter großen Wohnzimmer werden zum Beispiel elf Steckdosen
und drei Kommunikationsanschlüsse für Telefon, PC, Radio und
Fernseher als Minimum für einen zeitgemäßen Standard genannt.

dapd.djn/T2013032001169/kaf/K2120/mwo

(Berlin)