Die Ermittlungen wegen Betrugs im Zusammenhang
mit falsch ausgezeichneten Bio-Eiern stehen nach Angaben der
Staatsanwaltschaft Oldenburg kurz vor dem Abschluss. „Das Verfahren
wird in Kürze abgeschlossen sein. Die Frage ist noch, ob es zu einer
Gerichtsverhandlung oder zu einem Strafbefehl kommt“, sagte
Behördenleiter Roland Herrmann am Montag in Oldenburg auf
dapd-Anfrage.
Oldenburg (dapd). Die Ermittlungen wegen Betrugs im Zusammenhang
mit falsch ausgezeichneten Bio-Eiern stehen nach Angaben der
Staatsanwaltschaft Oldenburg kurz vor dem Abschluss. „Das Verfahren
wird in Kürze abgeschlossen sein. Die Frage ist noch, ob es zu einer
Gerichtsverhandlung oder zu einem Strafbefehl kommt“, sagte
Behördenleiter Roland Herrmann am Montag in Oldenburg auf
dapd-Anfrage.
Von den Ermittlungen betroffen sind 150 meist konventionell
geführte Eierbetriebe in Niedersachsen. Die meisten von ihnen liegen
laut Herrmann im Südoldenburger Land. Weitere 50 Fälle hatten die
Ermittler an andere Bundesländer abgegeben. Die Frage, ob es
zwischen den Betrieben Verflechtungen gibt, beantwortete der
Leitende Oberstaatsanwalt mit den Worten: „Man kennt sich halt.“
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Millionen Eier mit
der Kennzeichnung „Freiland“ – teils sogar als Bio-Eier – verkauft
wurden, obwohl sie diese Bezeichnungen nicht verdienten.
Freiland-Hennen müssen über eine Auslauffläche von mindestens vier
Quadratmetern verfügen. Die beschuldigten Betriebe sollen die Hennen
dagegen auf engstem Raum in Ställen zusammengepfercht haben.
dapd.djn/T2013022400251/jsp/mwa
(Oldenburg)