Die Bahn-Fahrplanauskunft bei Google hat
offenbar Schwächen. Nach einem Bericht des Bielefelder
„Westfalen-Blatts“ (Donnerstagausgabe) stößt die Kooperation
zwischen Google und der Deutschen Bahn (DB) auf Kritik des
Fahrgastverbandes Pro Bahn. Da die Internet-Suchmaschine nicht alle
Züge kenne, würden Reisende auf lange Umwege geschickt, sagte ein
Pro-Bahn-Sprecher der Zeitung.

Bielefeld (dapd). Die Bahn-Fahrplanauskunft bei Google hat
offenbar Schwächen. Nach einem Bericht des Bielefelder
„Westfalen-Blatts“ (Donnerstagausgabe) stößt die Kooperation
zwischen Google und der Deutschen Bahn (DB) auf Kritik des
Fahrgastverbandes Pro Bahn. Da die Internet-Suchmaschine nicht alle
Züge kenne, würden Reisende auf lange Umwege geschickt, sagte ein
Pro-Bahn-Sprecher der Zeitung. Der Grund: Der neue Service Google
Transit basiert nur auf Zugverbindungen der DB.

„Da nur die DB-Züge berücksichtigt werden, ergeben sich
unvorstellbare Verbindungen“, sagte Pro-Bahn-Sprecher Michael Hecker
der Zeitung. Pro Bahn fordere deshalb ein für alle Bahnen offenes
Auskunftssystem. Bei der DB habe es der Zeitung zufolge geheißen,
dass sie keine Fahrplandaten von Privatbahnen weitergeben dürfe.
Dies müssten die Privatbahnen selbst tun, um den Suchdienst weiter
zu verbessern. Zudem sei die Auskunft ein Angebot von Google und
nicht der Deutschen Bahn.

dapd.djn/T2012100301268/mwo/cne

(Bielefeld)