Wer beim Antrag für eine
Berufsunfähigkeitspolice oder eine private Krankenversicherung zwei
Dutzend Arztbesuche verschweigt, riskiert den Verlust des
Versicherungsschutzes. Das entschied das Landgericht Stuttgart.

Stuttgart (dapd). Wer beim Antrag für eine
Berufsunfähigkeitspolice oder eine private Krankenversicherung zwei
Dutzend Arztbesuche verschweigt, riskiert den Verlust des
Versicherungsschutzes. Das entschied das Landgericht Stuttgart.

Ein Versicherter hatte lediglich einen „Routine-Check-up“ bei
einem Arzt angegeben und konnte nicht erklären, wie es zu den
gravierenden Falschangaben gekommen war. An der Entscheidung des
Gerichts änderte auch die Tatsache nichts, dass der
Versicherungsnehmer sich subjektiv als „kerngesund“ begreift. Es
kommt auf den objektiven Sachverhalt an.

(Aktenzeichen: LG Stuttgart 16 O 214/11)

dapd.djn/T2012071102725/ome/k2120/ph/

(Stuttgart)