Die Kosten für Heizöl sind im bundesweiten
Durchschnitt aktuell so hoch wie seit vier Jahren nicht. Die
Preisspirale beim Heizöl macht sich über kurz oder lang auch bei den
Gaspreisen bemerkbar. Gegensteuern können Hausbesitzer mit einem
hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage. Dies sei ein
„Spar-Geheimtipp“, sagt Tanja Loitz von der gemeinnützigen co2online
GmbH.

Berlin (dapd). Die Kosten für Heizöl sind im bundesweiten
Durchschnitt aktuell so hoch wie seit vier Jahren nicht. Die
Preisspirale beim Heizöl macht sich über kurz oder lang auch bei den
Gaspreisen bemerkbar. Gegensteuern können Hausbesitzer mit einem
hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage. Dies sei ein
„Spar-Geheimtipp“, sagt Tanja Loitz von der gemeinnützigen co2online
GmbH. Dabei stelle ein Fachhandwerker alle Komponenten der
Heizungsanlage – Pumpe, Kessel und Heizkörper – optimal aufeinander
ein, so dass sich die Wärme gleichmäßig im Haus verteilt. Das senke
den Energieverbrauch.

Der Expertin zufolge fehlt der hydraulische Abgleich noch bei
etwa 90 Prozent der Heizanlagen in Deutschland. In einem
Einfamilienhaus sei eine jährliche Heizkostenersparnis von 110 Euro
drin. Die Kosten hängen laut Loitz vom Zustand der Heizung ab,
liegen aber meist zwischen 400 und 800 Euro.

Auf der Internetseite www.meine-heizung.de stellt co2online einen
kostenlosen WärmeCheck zur Verfügung. Damit könnten Hauseigentümer
schnell herausfinden, wie schnell sich ein hydraulischer Abgleich
für ihr Haus rechnet, sagt Loitz.

dapd.djn/T2012081702889/mwo/mwa

(Berlin)