Wer sein Geld in Solaraktien investiert, geht
derzeit ein hohes Risiko ein. Darauf weist die Verbraucherzentrale
Bremen hin. Einige Solaraktien verloren innerhalb eines Jahres bis
zu 80 Prozent ihres Wertes. Ebenfalls unter die sehr riskanten
Anlageformen fielen Finanzprodukte wie geschlossene Fonds, Anleihen
oder Schuldverschreibungen.

Bremen (dapd). Wer sein Geld in Solaraktien investiert, geht
derzeit ein hohes Risiko ein. Darauf weist die Verbraucherzentrale
Bremen hin. Einige Solaraktien verloren innerhalb eines Jahres bis
zu 80 Prozent ihres Wertes. Ebenfalls unter die sehr riskanten
Anlageformen fielen Finanzprodukte wie geschlossene Fonds, Anleihen
oder Schuldverschreibungen. Ein Totalverlust des eingesetzten
Kapitals ist hier jederzeit möglich.

Die Verbraucherschützer verwiesen auf andere Möglichkeiten, das
Geld klimafreundlich und mit weniger Risiko anzulegen: Besonders
sicher sind demnach Spareinlagen bei Banken und Sparkassen, die den
gesetzlichen und institutionellen Einlagensicherungssystemen
unterliegen. Sparer können sich zum Beispiel an nachhaltige Banken
wenden, die das Geld nach sozialen, ethischen und ökologischen
Kriterien anlegen. Auch einige klassische Banken verkaufen
Geldanlagen mit Klimaschutzeffekten. Sie investieren in
klimafreundliche Projekte, etwa den Bau von Photovoltaikanlagen.

Als Alternative zu einzelnen Aktien bieten sich Investmentfonds
an, die Klima-Kriterien bei der Auswahl berücksichtigen. Zwar
bestehen auch hier Kursrisiken, die Verteilung des Fondsvermögens
auf mehrere Firmen verringert aber die Verlustgefahr. Je mehr Aktien
aus unterschiedlichen Branchen und Ländern ein Fonds hält, desto
geringer das Risiko.

dapd.djn/T2012112301081/kaf/K2120/rad

(Bremen)