Die Erzeugung von Bioethanol in Deutschland
beeinflusst nach Angaben des Bundesagrarministeriums kaum die
Weltmarktpreise von Mais und Getreide. Das „Hamburger Abendblatt“
(Montagausgabe) berichtete vorab, laut einer Bewertung des
Ministeriums würden in Deutschland in diesem Jahr auf etwa 243.000
Hektar Land Futtergetreide, Zuckerrüben und Mais für Bioethanol
angebaut.

Hamburg (dapd). Die Erzeugung von Bioethanol in Deutschland
beeinflusst nach Angaben des Bundesagrarministeriums kaum die
Weltmarktpreise von Mais und Getreide. Das „Hamburger Abendblatt“
(Montagausgabe) berichtete vorab, laut einer Bewertung des
Ministeriums würden in Deutschland in diesem Jahr auf etwa 243.000
Hektar Land Futtergetreide, Zuckerrüben und Mais für Bioethanol
angebaut. Dies entspreche zwei Prozent der deutschen Ackerfläche.

Ein Sprecher des auch für Verbraucherschutz zuständigen
Ministeriums sagte der Zeitung: „Für die Bundesregierung hat der
Anbau von Nahrungsmitteln Vorrang vor dem Anbau von
Energiepflanzen.“

Kritiker des Bio-Sprits E10 monieren, dessen Produktion sei für
die Engpässe bei der Nahrungsmittelversorgung in den armen Ländern
mitverantwortlich. Das im E10 enthaltene Bioethanol wird aus zucker-
und stärkehaltigen Pflanzen hergestellt. Dazu zählen Zuckerrohr,
Zuckerrüben, Getreide und Mais.

dapd.djn/T2012082551400/roy/asr

(Hamburg)