Ölwechsel zählen zu den immer
wiederkehrenden Kostenfaktoren bei Autos, und es ist ein wohl
offenes Geheimnis, dass Autowerkstätten da kräftig verdienen. Die
Firma IMT in Dessau-Roßlau hat nun ein Gerät auf den Markt gebracht,
das helfen soll, Ölwechselintervalle zu verlängern. Allerdings
richtet sich das Angebot eher an Werkstätten.

Dessau-Roßlau (dapd). Ölwechsel zählen zu den immer
wiederkehrenden Kostenfaktoren bei Autos, und es ist ein wohl
offenes Geheimnis, dass Autowerkstätten da kräftig verdienen. Die
Firma IMT in Dessau-Roßlau hat nun ein Gerät auf den Markt gebracht,
das helfen soll, Ölwechselintervalle zu verlängern. Allerdings
richtet sich das Angebot eher an Werkstätten. Ihnen verspricht das
Unternehmen: „Verdienen Sie gleiches Geld bei weniger
Materialaufwand und bieten Sie Ihren Kunden eine ökologische,
kostengünstige Alternative mit der Öldialyse.“

Laut dem Unternehmen wird mittels eines speziellen Gerätes eine
sogenannte Öldialyse vorgenommen. Vor diesem Schritt werde jedoch
geprüft, ob das Schmiermittel mit dem Verfahren zu reinigen sei oder
nicht. Das Leistungsspektrum der Öldialyse umfasse sämtliche
Ölsorten von Motorenölen über Industrieöle bis hin zu
anspruchsvollen Getriebeölen.

Bislang hatten Fachleute Öl-Wiederaufbereitungen skeptisch
beurteilt, weil Motoröl mit zunehmender Einsatzdauer nicht nur
verschmutze, sondern darüber hinaus altere. Zwischen dem Unternehmen
und dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) kam es
deshalb zu einem Rechtsstreit über die Wirksamkeit des Verfahrens.
Der ZDK hatte vor dem Verfahren gewarnt, IMT erwirkte daraufhin eine
Einstweilige Verfügung gegen den Verband (Aktenzeichen: Landgericht
Düsseldorf 12 O 77/13) und wird nach eigenen Angaben auf
Schadenersatz in Höhe von einer Million Euro klagen.

dapd.djn/T2013040201261/nom/K2120/mwo

(Dessau-Roßlau)