Am Steuer eines Autos ist das Mobiltelefon gänzlich
tabu. Darauf verweist Hans-Ulrich Sander vom TÜV Rheinland in Köln.
Das gelte auch für SMS. Wer von der Polizei erwischt wird, zahlt 40
Euro Bußgeld und erhält einen Punkt in der Flensburger
Verkehrssünderkartei. „Solange das Auto rollt oder der Motor im
Stand läuft, gilt, Handy nicht anfassen“, erklärt der TÜV-Experte.

Köln (dapd). Am Steuer eines Autos ist das Mobiltelefon gänzlich
tabu. Darauf verweist Hans-Ulrich Sander vom TÜV Rheinland in Köln.
Das gelte auch für SMS. Wer von der Polizei erwischt wird, zahlt 40
Euro Bußgeld und erhält einen Punkt in der Flensburger
Verkehrssünderkartei. „Solange das Auto rollt oder der Motor im
Stand läuft, gilt, Handy nicht anfassen“, erklärt der TÜV-Experte.

Liegt das Mobiltelefon hingegen auf dem Sitz, ist grundsätzlich
nichts dagegen einzuwenden. Doch der TÜV-Fachmann gibt zu bedenken:
„Die Ablenkung vom Straßenverkehr – etwa durch Drehen des Kopfes in
Richtung Telefon – ist schnell geschehen.“ Selbst wer mit einer
geeigneten, fest installierten Freisprecheinrichtung ganz legal
während der Fahrt telefoniere, sollte sich möglichst kurz fassen und
für längere Unterhaltungen einen sicheren Standplatz ansteuern.

Laut Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung ist dem
Fahrzeugführer „die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons
untersagt, wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des
Autotelefons aufnimmt oder hält. Das gilt nicht, wenn das Fahrzeug
steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgestellt ist.“ Der
Gesetzgeber will so sicherstellen, dass der Fahrer beim Telefonieren
beide Hände zum Fahren frei hat. Deshalb darf auch die interne
Freisprechanlage des Handys nicht genutzt werden, wenn dieses in der
Hand gehalten wird.

dapd.djn/T2013012100213/nom/K2120/mwa

(Köln)