Der Mineralölkonzern Shell lässt sich an immer
mehr Tankstellen fürs Aufpumpen der Autoreifen bezahlen. Ein
entsprechendes Pilotprojekt, bei dem Kunden für die Korrekturen des
Luftdrucks am Fahrzeug einen Euro berappen müssen, wird ab 21.
Januar auf 120 Tankstellen ausgeweitet, wie Shell-Sprecherin
Cornelia Wolber am Freitag in Hamburg sagte.

Hamburg (dapd). Der Mineralölkonzern Shell lässt sich an immer
mehr Tankstellen fürs Aufpumpen der Autoreifen bezahlen. Ein
entsprechendes Pilotprojekt, bei dem Kunden für die Korrekturen des
Luftdrucks am Fahrzeug einen Euro berappen müssen, wird ab 21.
Januar auf 120 Tankstellen ausgeweitet, wie Shell-Sprecherin
Cornelia Wolber am Freitag in Hamburg sagte.

Das Prüfen des Luftdrucks bleibt nach wie vor kostenfrei. Zum
Einsatz kommen dabei laut Shell neue Digitalgeräte. Hauptsächlich
würden sie in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen
installiert. „Eine Entscheidung über einen flächendeckenden Einsatz
ist noch nicht getroffen worden. In Abhängigkeit von den weiteren
Ergebnissen wird eine Entscheidung hierüber nicht vor Mitte des
Jahres fallen“, sagte die Unternehmenssprecherin.

Das 2011 gestartete Pilotprojekt war zunächst an rund 20
Shell-Stationen in Nordrhein-Westfalen gestartet worden. Wolber
verwies darauf, dass man in England und den Niederlanden positive
Erfahrungen mit der neuen Regelung gemacht habe. „Nach unseren
eigenen Erkenntnissen testen Autofahrer maximal dreimal pro Jahr den
Luftdruck ihrer Reifen. Nach dem Wechseln von Sommer- auf
Winterbereifung und umgekehrt sowie vor Antritt einer längeren
Urlaubsfahrt“, sagte Wolber.

dapd.djn/nom/K2120/pon

(Hamburg)