Edeka entdeckt noch mehr Pferdefleisch
Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka hat weitere Produkte mit falsch deklariertem Pferdefleisch in eigenen Supermärkten und bei der Discount-Tochter Netto entdeckt. Der Handelsriese nahm die Tiefkühl-Penne-Bolognese (750 Gramm) der Eigenmarke "Gut&Günstig" und der bei Netto verkauften Marke "Dinner Gold" aus dem Verkauf, wie er am Freitag berichtete.
Hipp und Alete schließen Pferdefleisch in Babynahrung aus
In die Babynahrung von Hipp und Alete ist kein Pferdefleisch gekommen. Das versicherten beide Unternehmen am Mittwoch auf dapd-Anfrage. "Wir garantieren, dass in Hipp Babynahrung ausschließlich die Fleischsorten eingesetzt werden, die wir auf dem Etikett nennen", sagte Unternehmenssprecherin Sandra von Hohenlohe.
Starkoch mit Pferdefleischproblem
Ross statt Rind in der Bolognesesauce - eine schlimmere Nachricht kann es für einen Starkoch ja kaum geben. Nun hat Alfons Schuhbeck jenes Gericht zwar nicht selbst zubereitet - jedoch seine Firma für Fertiggerichte, für die der 63-Jährige seinen Namen gibt. "Ich bin erschüttert", sagt er angesichts der Pferdefleisch-Funde bei "Schuhbecks Geniesser Service" (SGS).
Pferdefleisch-Skandal: Rewe zieht zwei Fertigprodukte zurück
Wegen des Pferdefleisch-Skandals stoppt die Supermarktkette Rewe den Verkauf von zwei Fertiggerichten. Die beiden Produkte "Rewe Chili con Carne 350g" (gekühlt) und "Rewe Spaghetti Bolognese 400g" (gekühlt) könnten Anteile von Pferdefleisch beinhalten, teilte das Unternehmen am Sonntag in Köln mit. Der Hersteller SGS Geniesser Service habe Rewe darüber informiert.
Womöglich über 100 Tonnen Lasagne mit Pferdefleisch in Deutschland
Möglicherweise mit Pferdefleisch verunreinigte Tiefkühl-Lasagne und andere Hackfleischwaren sind in großem Stil auch nach Deutschland geliefert worden. Das Nachrichtenportal "Spiegel Online" berichtete am Samstag, allein zwischen November 2012 und Ende Januar 2013 seien mindestens 359.722 Packungen Lasagne und Cannelloni aus dem verdächtigen Betrieb in Luxemburg nach Deutschland gekommen.
Pferdefleisch-Lasagne möglicherweise auch in den Südwesten geliefert
Der Skandal um nicht deklariertes Pferdefleisch in Lebensmitteln hat möglicherweise den Südwesten erreicht. Wie das baden-württembergische Verbraucherministerium am Donnerstag bekanntgab, haben französische Firmen, die in den Skandal verwickelt sind, über Nordrhein-Westfalen auch Ware nach Baden-Württemberg geliefert. Es handele sich hierbei um Tiefkühl-Lasagne.