Auch Menschenaffen haben eine Midlife-Crisis
Die Midlife-Crisis ist offenbar keine Erfindung des Menschen: Auch Schimpansen und Orang-Utans sind in ihrer Lebensmitte unzufriedener und unglücklicher als in ihrer Jugend und im Alter, wie eine groß angelegte Studie eines internationalen Forscherteams zeigt. Die Wissenschaftler hatten Betreuer von insgesamt 508 Menschenaffen unterschiedlichen Alters nach deren psychischem Zustand befragt.
Bedrohte Wildkatzen vermehren sich in Deutschland wieder
Die bedrohte Europäische Wildkatze breitet sich in Deutschland wieder aus. Sie kommt erstmals auch wieder in Wäldern vor, die zuvor als von ihr unbesiedelt galten. Das zeigen erste Ergebnisse eines mehrjährigen Projekts des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und des Bundesamts für Naturschutz (BfN), die heute im Kottenforst bei Bonn präsentiert wurden.
Gentherapie heilt Epilepsie bei Ratten
Forscher haben erstmals Epilepsie mittels Gentherapie geheilt. Sie schleusten dafür zusätzliche Kopien eines Gens für einen Ionenkanal in das Gehirn von Ratten ein. Diese Genkopien verhinderten eine Übererregung der Gehirnzellen und damit die Ursache für einen epileptischen Anfall.
Wissenswert: Warum schnarcht man auf der Seite liegend weniger?
Schnarchen ist ein nervtötendes, aber leider weit verbreitetes Phänomen. Wer nachts das Zimmer mit einem Schnarcher teilen muss, weiß, dass einem dies im Extremfall für Stunden den Schlaf rauben kann. Doch was steckt eigentlich hinter dem Geräusch und warum wird das Schnarchen meist deutlich leiser, wenn der Schlafende sich auf die Seite dreht?
Falsche Schwingungen machen dissonante Töne unangenehm
Forscher haben aufgeklärt, warum wir manche Akkorde in der Musik instinktiv als unangenehm empfinden: Schuld daran ist nicht die störende Überlagerung eng beieinander liegender Töne, wie bisher angenommen. Stattdessen ist das Schwingungsmuster des Akkords entscheidend
Forscher nutzen das Innenohr als Batterie
Das Innenohr beherbergt eine Art Bio-Batterie, die künftig kleine Implantate oder Hörprothesen mit Energie versorgen könnte. Ein erster Schritt in diese Richtung ist US-Forschern jetzt gelungen: Sie haben mit Hilfe winziger Elektroden und speziell designter Chips erstmals die elektrische Spannung dieser Bio-Batterie bei Meerschweinchen angezapft und damit einen Mini-Sender betrieben.