Selbst bei Monstern schauen wir zuerst auf die Augen
Wir schauen einem Gegenüber immer zuerst auf die Augen - auch dann, wenn diese nicht im Gesicht sitzen, wie beispielsweise bei einem Fantasiemonster. Das haben britische und kanadische Forscher in einem Experiment festgestellt. Sie testeten, wohin Probanden als erstes blickten, wenn sie Bilder von Menschen, menschenähnlichen Figuren oder Monstern mit Augen an den Armen sahen.
Neuer Test identifiziert Diabetes Typ 1 schon bei Neugeborenen
Mit einem neuen Test lässt sich Diabetes Typ 1 zukünftig schon bei Neugeborenen nachweisen. Die von deutschen Forschern entwickelte Methode erkennt anhand einer Blutprobe, wie viele Risiko-Gene der Säugling trägt. Daraus lässt sich ableiten, wie wahrscheinlich es ist, dass das Kind später einmal an dieser angeborenen Form der Zuckerkrankheit erkranken wird.
Wasserentnahme war schuld an Erdbeben in Spanien
Das Erbeben vom 11. Mai 2011 in Südspanien ist offenbar durch den Menschen ausgelöst worden: Die Entnahme von großen Mengen Grundwasser war schuld daran, dass eine Verwerfung im Untergrund instabil wurde und die Erdstöße verursachte, wie ein internationales Forscherteam anhand von Satellitendaten und Modellrechnungen festgestellt hat.
Forscher lokalisieren Zentren für Gesichtserkennung im Gehirn
Durch Zufall haben US-amerikanische Forscher entdeckt, wo im Gehirn unsere Gesichtswahrnehmung sitzt - und dass sich diese durch elektrische Reize verzerren lässt. Bei der Behandlung eines Epilepsiepatienten hatten sie mit zwei Elektroden verschiedene Stellen seines Schläfenlappens unter Strom gesetzt. Plötzlich rief der Mann aus: "Sie haben sich gerade in jemand anderen verwandelt..."
Erst das Kochen von Nahrung machte unsere Vorfahren klüger
Rohkost ist möglicherweise schuld daran, dass die großen Menschenaffen kein größeres Gehirn entwickelten. Denn ihre Nahrung - Blätter, Früchte, rohes Fleisch - liefert ihnen nicht genügend Energie, um zusätzliche Gehirnzellen versorgen zu können. Das haben brasilianische Forscherinnen errechnet.
Krähen können krankheitserregende Prionen übertragen
Krähen tragen dazu bei, krankheitserregende Prionen in der Umwelt zu verbreiten. Die Aasfresser nehmen die Erreger über infizierte Tierleichen auf und scheiden sie mit ihrem Kot wieder aus. Die ansteckenden Prionen verlieren dadurch ihre Gefährlichkeit nicht, wie ein Experiment US-amerikanischer Forscher zeigt.