HIV-Medikament hilft gegen aggressiven Brustkrebs
Ein gegen HIV eingesetztes Medikament wirkt auch gegen eine besonders aggressive Form des Brustkrebses. Das zeigt eine Studie, die US-amerikanische Forscher mit Mäusen durchgeführt haben. Bekamen die Tiere das antivirale Mittel Nelfinavir, wuchsen bei ihnen Tumore des sogenannten HER2-positiven Brustkrebses nicht mehr weiter.
Mantarochen versammeln sich bei Vollmond
Bei bestimmten Mondphasen versammeln sich Mantarochen an Riffen vermehrt zu großen Gruppen von bis zu 80 Tieren. Das fanden australische Wissenschaftler heraus, als sie die Fische im Great Barrier Reef über drei Jahre hinweg beobachteten.
Größtes Riff der Erde hat die Hälfte seiner Korallen verloren
Das australische Great Barrier Reef hat in nur 27 Jahren die Hälfte seiner Korallen verloren. Das haben australische Forscher bei einer Bestandsaufnahme im größten Korallenriff der Erde festgestellt. Schuld an dem rapiden Rückgang der Korallen seien drei Faktoren: Tropenstürme verursachten massive Schäden vor allem im Süden und in der Mitte des Riffs.
Gehirnströme auf dem Chip statt Tierversuche
Das Gehirn der Maus passt auf einen Chip, der etwa halb so groß ist wie eine Kreditkarte. Mit bloßem Auge sind die 100.000 Nervenzellen auf dem Chip nicht zu erkennen, doch der Computer macht die Gehirnströme sichtbar. Für Biologin Alexandra Voß sind die elektrischen Signale ein "Konzert", das sich bei jeder untersuchten Substanz von Medikamenten oder Chemikalien anders anhört.
Warnen Gewittertierchen wirklich vor Gewitter?
Sie sind klein, meist schwarz und extrem lästig: Gewittertiere, biologisch auch als Thrips oder Fransenflügler bezeichnet. Diese meist weniger als drei Millimeter kleinen Insekten scheinen immer dann in Schwärmen aufzutreten, wenn das Wetter schwül und drückend ist und ein Gewitter kurz bevorsteht. Sie bilden dann dichte Wolken aus tausenden Tieren...
Frühgeborene Frauen haben häufiger Schwangerschafts-Komplikationen
Als Frühchen geborene Frauen haben ein höheres Risiko für Schwangerschafts-Komplikationen: Sie entwickeln fast doppelt so häufig einen Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck oder andere Probleme wie Frauen, die nicht zu früh auf die Welt kamen. Das haben kanadische Forscher in einer Studie mit mehr als 23.000 Frauen festgestellt.