Damit auch ältere Mitarbeiter im Betrieb
produktiv bleiben, setzen Arbeitgeber auf viele unterschiedliche
Instrumente. Jedoch bringen weder kürzere Arbeitszeiten und
altersgerechte Arbeitsplätze noch spezielle Weiterbildungsangebote
den erhofften Effekt, wie aus einer Studie des Mannheimer Zentrums
für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht.
Mannheim (dapd). Damit auch ältere Mitarbeiter im Betrieb
produktiv bleiben, setzen Arbeitgeber auf viele unterschiedliche
Instrumente. Jedoch bringen weder kürzere Arbeitszeiten und
altersgerechte Arbeitsplätze noch spezielle Weiterbildungsangebote
den erhofften Effekt, wie aus einer Studie des Mannheimer Zentrums
für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht. Eine
Verlängerung der Beschäftigungsdauer lasse sich allein für
sogenannte altersgemischte Teams nachweisen, in denen ältere
Beschäftigte mit jüngeren Kollegen zusammenarbeiteten.
Für die Studie untersuchte das ZEW gut 1.060 Unternehmen in
Westdeutschland, von denen etwa die Hälfte spezifische Angebote für
ältere Beschäftigte macht. Gut ein Drittel der Unternehmen
ermöglicht den Mitarbeitern den Wechsel in Altersteilzeit, knapp
jedes fünfte hat altersgemischte Teams. Dagegen setzten die Betriebe
nur selten auf eine altersgerechte Gestaltung von
Arbeitsanforderungen und Arbeitsplatz sowie spezielle
Weiterbildungsangebote.
dapd.djn/T2013031301723/rog/K2120/mwa
(Mannheim)