Die neuen Unisex-Tarife verteuern
Risikolebensversicherungen für Frauen. Vor allem Versicherer
profitierten von deren Einführung, schreibt die
Verbraucherzeitschrift „Finanztest“ in ihrer April-Ausgabe nach
einem Vergleich der aktuellen Konditionen mit denen aus dem letzten
Test von 2012.
Berlin (dapd). Die neuen Unisex-Tarife verteuern
Risikolebensversicherungen für Frauen. Vor allem Versicherer
profitierten von deren Einführung, schreibt die
Verbraucherzeitschrift „Finanztest“ in ihrer April-Ausgabe nach
einem Vergleich der aktuellen Konditionen mit denen aus dem letzten
Test von 2012.
Danach ist der Abschluss einer solchen Versicherung für Frauen
nun oft deutlich teurer als früher. Im Gegenzug werde es für Männer
zwar billiger, aber nur ein wenig. Laut „Finanztest“ begründet die
Branche dies damit, dass die neuen Tarife vorsichtig kalkuliert
worden seien, da man nicht wissen konnte, wie viele Frauen und
Männer neue Verträge abschließen würden. Besonders teuer sind
demnach Risikolebensversicherungen für Raucher. Die Preise reichten
von 207 bis 607 Euro.
Im günstigsten Fall habe es im Test für unter 100 Euro im Jahr
eine Versicherungssumme von 150.000 Euro gegeben.
dapd.djn/T2013031800738/mwo/mwa
(Berlin)