Im Rechtsstreit zwischen der
Verbraucherorganisation Foodwatch und dem Nahrungsmittelkonzern
Unilever über die Margarine „Becel pro.activ“ steht ein Urteil
bevor. Das Landgericht Hamburg entscheidet am Freitag (5. Oktober,
9.55 Uhr) darüber, ob Unilever den Verbraucher womöglich über
Gesundheitsrisiken beim Verzehr der cholesterinsenkenden Margarine
getäuscht hat.

Hamburg (dapd). Im Rechtsstreit zwischen der
Verbraucherorganisation Foodwatch und dem Nahrungsmittelkonzern
Unilever über die Margarine „Becel pro.activ“ steht ein Urteil
bevor. Das Landgericht Hamburg entscheidet am Freitag (5. Oktober,
9.55 Uhr) darüber, ob Unilever den Verbraucher womöglich über
Gesundheitsrisiken beim Verzehr der cholesterinsenkenden Margarine
getäuscht hat.

Der Konzern hatte verbreitet, dass es aus wissenschaftlicher
Sicht keinen Hinweis darauf gebe, „dass der Verzehr
Pflanzensterin-angereicherter Produkte mit Nebenwirkungen in
Verbindung zu bringen ist“. Foodwatch sieht darin eine
Verschleierung von Hinweisen auf Nebenwirkungen. Die
Verbraucherorganisation will dem Konzern per Klage untersagen, seine
Aussage zu verbreiten.

(Aktenzeichen: 324 O 64/12)

dapd.djn/T2012100551568/jbe/jaw/mai/mwo

(Hamburg)