Die bereits vereinbarten Leistungen der
umstrittenen Reiseversicherungen des Leipziger Internetanbieters
Unister müssen erbracht werden. „Verbraucher können davon ausgehen,
dass sie die schon gebuchten Leistungen des sogenannten
Flexi-Fly-Umbuchungsservices erhalten“, sagte Christina Siebenhüner
von der Verbraucherzentrale Sachsen am Mittwoch der
Nachrichtenagentur dapd.

Leipzig (dapd). Die bereits vereinbarten Leistungen der
umstrittenen Reiseversicherungen des Leipziger Internetanbieters
Unister müssen erbracht werden. „Verbraucher können davon ausgehen,
dass sie die schon gebuchten Leistungen des sogenannten
Flexi-Fly-Umbuchungsservices erhalten“, sagte Christina Siebenhüner
von der Verbraucherzentrale Sachsen am Mittwoch der
Nachrichtenagentur dapd.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft machten die bestehenden
Abschlüsse nicht wertlos. Jedoch rate die Verbraucherzentrale davon
ab, in Zukunft den Umbuchungsservice bei Unister zu wählen. „Eine
generelle Warnung vor der Buchung von Reisen über Unister-Portale
sprechen wir allerdings nicht aus“, sagte die Juristin der
Verbraucherzentrale, Bettina Dittrich.

Das Landeskriminalamt hat bundesweit an zahlreichen Standorten
des Unternehmens eine Razzia durchgeführt und zwei Manager
verhaftet. Die Firma steht im Verdacht, unerlaubt Versicherungen
über ihre Internetportale verkauft und Steuern hinterzogen zu haben.
Zu Unister gehören Internetseiten wie fluege.de, ab-in-den-urlaub.de
und auto.de.

dapd.djn/T2012121200630/bme/K2570/sah/pon

(Leipzig)