Die meisten im Handel erhältlichen
Fahrradschlösser lassen sich von Dieben schnell knacken. Zu diesem
Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Test von Bügel-,
Falt-, Panzerkabel- und Kettenschlössern, der in der April-Ausgabe
der Zeitschrift „test“ veröffentlicht wird.

Berlin (dapd). Die meisten im Handel erhältlichen
Fahrradschlösser lassen sich von Dieben schnell knacken. Zu diesem
Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Test von Bügel-,
Falt-, Panzerkabel- und Kettenschlössern, der in der April-Ausgabe
der Zeitschrift „test“ veröffentlicht wird.

Auch teure Fahrradschlösser bieten demnach oft keine Sicherheit.
Insgesamt seien nur 5 von 37 Schlössern mit „gut“, 17 hingegen mit
„mangelhaft“ bewertet worden. Unterm Strich hätten sich die meisten
Schlösser ohne allzu großen Aufwand innerhalb von drei Minuten
öffnen lassen.

Testsieger sind den Angaben zufolge zwei Bügelschlösser für 80
und 85 Euro. Es gebe aber auch „gute“ Alternativen für 75 und 40
Euro.

Um es Dieben möglichst schwer zu machen, rät die Stiftung, das
Fahrrad am besten dort anzuschließen, wo es gesehen werden kann, und
es nachts in einem sicheren Raum abzustellen. Da sich die
verschiedenartigen Schlösser oft nur mit speziellen Werkzeugen
öffnen lassen, aber Diebe sich meist auf eine Schlossart
„spezialisiert“ haben, sollte man sein Fahrrad mit zwei
unterschiedlichen Schlössern absichern.

dapd.djn/T2013032001473/mwo/mwa

(Berlin)