Einige Sommerreifen können bei Regen zu
einem Sicherheitsrisiko werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein am
Donnerstag veröffentlichter Gemeinschaftstest von Stiftung
Warentest, ADAC, anderen europäischen Automobilclubs und
Verbraucherorganisationen. Demnach schnitten bei der Untersuchung
vier Reifen mit dem Prädikat „mangelhaft“ ab, weil sie auf nasser
Fahrbahn versagten.
Berlin/München (dapd). Einige Sommerreifen können bei Regen zu
einem Sicherheitsrisiko werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein am
Donnerstag veröffentlichter Gemeinschaftstest von Stiftung
Warentest, ADAC, anderen europäischen Automobilclubs und
Verbraucherorganisationen. Demnach schnitten bei der Untersuchung
vier Reifen mit dem Prädikat „mangelhaft“ ab, weil sie auf nasser
Fahrbahn versagten. Die Bremswege dieser Reifen auf nasser Fahrbahn
sind um zwei bis drei Wagenlängen größer als bei den besten Reifen.
Beim Handling auf nasser Fahrbahn zeigte sich zudem, dass es auf
die richtige Gummimischung ankommt. Besonders verschleißfeste Reifen
sind zwar langlebig, kommen aber bei Regen schnell ins Rutschen, wie
die Reifenfachleute feststellten.
Bei dem Test überzeugte in der Kleinwagengröße 185/60 R 15 vor
allem der Michelin Energy Saver für einen mittleren Preis von 94
Euro mit sehr geringem Verschleiß und „guten“ Noten auf nasser und
trockener Fahrbahn. Außerdem erhielten 8 weitere von 19 getesteten
Reifen in dieser Klasse die Note „gut“. Auf nasser Fahrbahn
durchgefallen sind: Kleber Dynaxer HP 3, Mahagoni Verso, Rotalla
Radial F108 und Sailun Atrezzo SH402,
Die besten Werte bei 19 untersuchten Reifen in der Kompakt- und
Mittelklassengröße 225/45 R 17 gingen an den Continental
ContiSportCompact 5 für 138 Euro und Goodyear Eagle F1 Asymetric 2
für 130 Euro, gefolgt von fünf weiteren „guten“ Reifen.
Der ausführliche Sommerreifentest erscheint in der März-Ausgabe
der Zeitschrift „Test“ oder kann im Internet unter
http://url.dapd.de/PqM3cB abgerufen werden.
dapd.djn/T2013022100999/nom/K2120/mwa
(Berlin/München)