München (dapd). Smartphones sind empfindlich und brauchen Winterschutz. Kälte und Nässe macht insbesondere dem Akku von iPhones und Android-Handys zu schaffen, berichtet die Fachzeitschrift PC-Welt in ihrer Online-Ausgabe. Standby- und Gesprächszeit verringerten sich dann.

Um ein Auskühlen zu vermeiden oder zumindest zu verlangsamen, sollten Smartphonebesitzer das Handy möglichst eng am Körper tragen, in den Innentaschen von Mantel und Jacke, nicht jedoch in Außentaschen. Alternativ geeignet seien auch Handtaschen oder Rucksäcke, wenn sie warm und wasserdicht sind. Beim Skifahren oder Rodeln empfehle sich zudem eine wasserdichte und stoßfeste Hülle. Im parkenden Auto sollte das Smartphone nicht gelagert werden, denn dort kühlt es völlig aus, berichtet PC-Welt. Mit dem Akku-Aufladen sollte zudem immer gewartet, bis sich das Mobiltelefon an die Raumtemperatur angepasst hat.

Dringt Feuchtigkeit in den elektronischen Wegbegleiter ein, beispielsweise geschmolzener Schnee, droht ein Totalausfall. Wenn Nässe am Handy bemerkt wird, sollte es sofort ausgeschaltet und in Ruhe aufgewärmt und getrocknet werden, raten die Experten. Wenn möglich, sollte der Akku dazu entfernt und das Smartphone mit geöffnetem Batteriefach und bei Zimmertemperatur trocknen. Beschleunigt werden sollte der Aufwärmprozess nicht, das heißt das Handy sollte nicht auf einen Heizkörper gelegt oder mit dem Fön erhitzt werden. Das könnte mehr schaden als nutzen, weil die vielen elektronischen Komponenten sehr empfindlich auf plötzliche Temperaturschwankungen reagieren.

dapd