Berlin (dapd). Wer eigene Dateien, Musik, Fotos oder Filme nicht auf der heimischen Festplatte sondern lieber im Internet in der sogenannten Cloud speichern will, sollte sich zuvor genau über die Leistungen der Anbieter informieren. "Vor der Auswahl eines Cloud-Dienstes gilt es zu überlegen, welche Datenmengen dort abgelegt werden sollen", sagt Rafaela Möhl vom Onlinemagazin teltarif.de. In der Regel stehe eine gewisse Menge an Gigabyte kostenfrei zur Verfügung. Wer mehr braucht, zahle je nach Anbieter ab etwa fünf Euro pro Monat.
Nutzer, die von ihren Smartphones aus auf die Cloud zugreifen möchten, sollten darauf achten, dass der gewählte Dienst eine App für das eigene Handy anbietet. "Der Zugriff auf die Cloud über das Mobilfunknetz eignet sich in erster Linie für weniger datenhungrige Anwendungen, etwa den Blick in ein Textdokument oder das Hochladen von ein paar Schnappschüssen", sagt Möhl. Für das Übertragen großer Datenmengen sei die Übertragungsrate jedoch bei vielen Anbietern oft nicht hoch und stabil genug.
Wichtig sei zudem ein Blick in die Datenschutzbestimmungen, um festzustellen, welche Rechte sich der Anbieter herausnimmt und wie er mit den persönlichen Daten der Nutzer umgeht. So könne man zum Beispiel Dienste herausfiltern, die Nutzerdaten kommerziell auswerten oder weitergeben.
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