Hamburg (dapd). Extrem leichte Computer ohne Tastatur – so genannte Tablets – erobern den technischen Markt. Wer sich solch ein Gerät zulegen möchte, sollte nicht an der falschen Stelle sparen. Bei vergleichsweise günstigen Geräten um die 200 Euro müssen sich Nutzer mit geringen Leistungen zufriedengeben, stellt die Fachzeitschrift Computerbild in ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 6/2013) fest.
Die Experten prüften sieben verschiedene 10-Zoll-Tablets in der genannten Preisklasse. Die Geräte taugten zum E-Books lesen, Fotos anschauen, zum Surfen im Internet oder Videoschauen auf YouTube. Ihre Verarbeitungsqualität und ihr Design reiche aber nicht an teure Marktführer-Geräte heran, erklären die Autoren. Angesichts scharfkantiger Gehäuse, großer Spaltmaße oder labbriger Tasten könne bei Billig-Tablets von Lifestyle-Faktor keine Rede sein.
Die Displays der Tablets von NextWolf und Samsung böten natürliche Farben und hohe Bildschärfe. Bis auf das Trekstor-Tablet böten die Lautsprecher der preiswerten Geräte allerdings nur mäßige Klangqualität. Auch die Bedienung der Kamera, Videoaufnahmen oder Videotelefonate per Skype seien mit Billig-Tablets mühsam. Die Geräte nehmen demnach im Durchschnitt nur elf Bilder pro Sekunde auf. Zudem erschien die Übertragung blass und ruckelig.
Große Unterschiede wies Computerbild zufolge die Akkulaufzeit auf: Während Tablets von Trekstor und Samsung mehr als 13 Stunden ohne Steckdose auskämen, habe das Test-Schlusslicht NextWolf nur siebeneinhalb erreicht. Bei Tablets von i.onik und NextWolf drohten wegen schlecht konstruierter Ladegeräte sogar elektrische Schläge. Als bestes Gerät im Billigsegment bewertete das Magazin das Trekstor SurfTab ventos.
dapd
