Düsseldorf (dapd). Eine neue Übersicht bietet Verbrauchern die günstigsten Datentarife zur mobilen Internetnutzung auf einen Blick. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. veröffentlicht halbjährlich in Kooperation mit dem Onlinemagazin teltarif.de den "BVDW Mobile Monitor". Die aktuelle Ausgabe 2012/01 kann kostenfrei auf der Seite bvdw.org herunter geladen werden. Die Übersicht zeige jeweils die fünf günstigsten Tarife für Smartphone-Nutzer mit einer Datenflatrate bis 500 Megabyte, für Tages-Flatrates sowie für mobile Vielsurfer.

"Für Smartphone-Nutzer gibt es inzwischen zahlreiche Allnet-Flatrates und Inklusiv-Pakete für teils unter 20 Euro pro Monat" sagt Rafaela Möhl von teltarif.de. Diese enthielten sowohl eine Datenflatrate als auch eine Sprachflatrate für Gespräche in alle deutschen Netze oder zumindest ein großes Kontingent an Inklusivminuten. Im Detail gebe es aber deutliche Unterschiede. Verbraucher sollten daher prüfen, welches Mobilfunknetz genutzt wird, wann die Geschwindigkeit bei der Datenflatrate gedrosselt wird und ob SMS bereits enthalten sind. Ebenso klären sollte man, was Gesprächsminuten oder Kurznachrichten kosten, wenn die Inklusivleistungen überschritten werden.

Wie die neue Tarifübersicht zeigt, gibt es für Smartphone-Nutzer Grundgebühr-Angebote ab 16,95 Euro monatlich, bei denen ein ungedrosseltes Datenvolumen von 500 MB sowie Telefon- und SMS-Kontingente enthalten sind. Tages-Flatrates gebe es ab 1,99 Euro. Für Vielsurfer werden im "BVDW Mobile Monitor 2012/01" nur Tarife mit einer Datenflatrate und ungedrosselten Datenvolumen von mindestens 5 Gigabyte berücksichtigt. Der günstigste Anbieter starte ab 14,99 Euro mit einer Laufzeit von 30 Tagen, teilte der BVDW mit.

Die meisten Mobilfunkanbieter setzten bei der Geschwindigkeit bis zum Erreichen des ungedrosselten Inklusivvolumens fast vollständig auf Down- und Upstream im Verhältnis von 7200 zu 2000. Damit gehe der Trend eindeutig hin zu einem Anstieg der Geschwindigkeit. Beim Überschreiten eines Inklusivvolumens würden in der Regel keine zusätzlichen Kosten anfallen. Allerdings werde die Übertragungsrate stark in der Geschwindigkeit reduziert.

dapd