Hamburg (dapd). Dämpfen bewahrt Nährstoffe, Farbe und Geschmack von Gemüse. Im Gegensatz zum Sieden geht das Aroma dabei kaum verloren. Spitzenkoch Christian Wrenkh erklärt, worauf es bei der Garmethode ankommt:

– "Dämpfen ist die schonendste Methode, Nahrung zuzubereiten", sagt Wrenkh. Besonders zartes Gemüse eigne sich dafür, zum Beispiel Brokkoli und Blumenkohl.

– Für den Hobbykoch reicht ein einfacher Topf mit Dämpfeinsatz aus, sagt der Experte, der auch Ratgeber für vegetarische Kochkunst schreibt. Auf den Boden des Topfes gibt man etwa zwei Finger hoch Wasser, damit das Gemüse beim Garen nicht anbrennt.

– Wrenkh empfiehlt, Brokkoli und Co. in gleich große Stücke zu schneiden. "Sonst ist die Hälfte schon gar, die andere noch zu bissfest." Blumenkohl kann man zum Beispiel in gleichmäßige Röschen zerteilen.

– Je nach Gemüse und Größe der Stücke ist die Beilage nach vier bis zwölf Minuten fertig. "Al dente mag ich es am Liebsten", verrät Wrenkh.

– Das Auge isst mit: Um die intensive Farbe der Nahrung zu bewahren, gilt der gleiche Tipp wie beim Sieden. Sobald das Gemüse fertig ist, sollte der Hobbykoch es mit kaltem Wasser abschrecken.

dapd