Berlin (dapd). Ein tolles Spiel, das ganz umsonst aus dem Internet oder auf das Handy heruntergeladen werden kann? Gerade Kinder und Jugendliche schätzen solche "Freemium-Games" falsch ein, denn hinter dem scheinbar kostenlosen Angebot verbergen sich oft versteckte Kostenfallen, wie der Medienratgeber "Schau hin" betont. Zwar müsse das Spiel selbst vom Nutzer nicht gezahlt werden, doch dies sei meist eine einfache Basisversion des Spieles, dass schnell langweilig werde. Weitere Features und Funktionen könnten dann bei "In-App-Käufen" erworben werden, doch hier reichten die Kosten von wenigen Cent bis zu mehreren hundert Euro.
Kristin Langer, Mediencoach des Ratgebers "Schau hin", der unter anderem vom Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend getragen wird, rät dazu, dass Eltern ihre Kinder am besten aktiv begleiten, damit keine teuren Überraschungen erlebt werden. "Wichtig ist auch, dass Eltern darauf achten, dass ihr Kind nicht für längere Zeit unbeaufsichtigt das elterliche Smartphone oder den Tablet-PC nutzt", erklärt die Expertin.
Mütter und Väter können mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones mit einem Schutzprogramm ausstatten oder am Gerät selbst "In-Apps" deaktivieren. Empfehlenswert seien Programme, die nur Zugriff auf bestimmte Apps und spezielle Kinder-Browser zulassen. Gute kostenlose Software bieten fragfinn.de, jugendschutzprogramm.de oder kinderserver-info.de
Mehr Informationen unter schau-hin.info
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