Dresden (dapd). Das Dresdener Residenzschloss bietet ab dem 19. Februar einen weiteren bedeutenden Ausstellungsbereich: Im neuen Riesensaal sind 400 kostbare Objekte aus der Rüstkammer des Schlosses wie Turnier- und Prunkwaffen, Harnische und Kostüme zu sehen. Fast 300 Jahre lang war der 57 Meter lange und 13 Meter breite Raum verschwunden, denn August III. (1696-1763), ließ ihn in kleinere Räumlichkeiten aufteilen.

Architekt Peter Kulka und sein Team rekonstruierten den Riesensaal nun in seiner alten Größe und mit seinem imposanten Tonnengewölbe. Seinen Namen erhielt er übrigens aufgrund der ursprünglich auf den Pfeilern zwischen den Fenstern aufgemalten Figuren von "Riesen". Dank seiner Größe bietet er nun nicht nur die Möglichkeit, eine Auswahl der wichtigsten Harnische und Waffen des späten 15. bis 17. Jahrhunderts zu präsentieren, sondern auch deren Nutzung anschaulich darzustellen. So werden drei verschiedene Turniere inszeniert, die zeigen, wie das Hofzeremoniell und Feierlichkeiten bei Hofe gestaltet wurden.

Mehr Informationen: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Residenzschloss, Taschenberg 2, 01067 Dresden, Tel.: 0351 / 49 14 – 2000, E-Mail: besucherservice@skd.museum, Internet: skd.museum/de

dapd