Hamburg (dapd). Große Kopfhörer gelten zwar als modisch, ihr Klang ist mitunter jedoch enttäuschend. Zu diesem Ergebnis kommt die Fachzeitschrift "Audio Video Foto Bild". Sie hatte in ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 4/2013) insgesamt 14 angesagte Bügel-Kopfhörer in der Preisklasse zwischen 100 Euro und 200 Euro getestet.

Bei den Kopfhörern um 100 Euro habe der Q460 von AKG am besten abgeschlossen. Er überzeuge mit sauberen Bässen. Beim Tragekomfort gebe es jedoch Verbesserungsbedarf. Genau dort sei der zweitplatzierte Aureol Real von Teufel unschlagbar, berichtet die Zeitschrift. Zudem biete er das beste Klangergebnis in seiner Preisklasse, was ihn auch zum Preis-Leistungs-Sieger machte. Gehäuse und Gelenke wirkten allerdings etwas klapprig und es dringe viel Lärm nach außen, was andere Personen zu ungewollten Zuhörern mache, betont das Magazin.

Angesagte Mode-Kopfhörer wie Skullcandys Navigator, der Tracks HD von Sol Republic und die AC/DC-Edition von On-Earz fielen dagegen durch deutlich schlechteren Klang auf. Der On-Earz drücke zudem kräftig auf die Ohren und sei unangenehm zu tragen. Bei den teureren Kopfhörern um 200 Euro erreichte der P3 von B&W eine Spitzenposition. Pluspunkte gaben die Tester für Klang und Verarbeitung. Mit 280 Euro ist der Fidelio X1 von Philips auf dem zweiten Platz deutlich teurer, allerdings biete er den besten Klang. In diesem Preissegment hinkten die modischen Marken den Etablierten hinterher, lautet das Fazit der Tester: Der Crossfade M-80 von V-Moda und der Vektr von Diesel klingen demnach deutlich schlechter als die Konkurrenz von B&W und Philips und sind außerdem unbequemer.

dapd