Musik aufs Ohr: Ab 85 Dezibel wird es gefährlich fürs Gehör

Kopfhörer auf, Musik an und los geht's - viele Jugendliche hören unterwegs mit dem MP3-Player oder dem Handy Musik. Um die Außengeräusche möglichst zu übertönen, wird laut aufgedreht. Musik aus dem Kopfhörer sei nicht per se ein Problem, sagt Professor Roland Laszig, Hals-Nasen-Ohrenarzt und Direktor der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik in Freiburg im Breisgau.

Ruhe im Haus

Mieter haben das Recht auf Wohnen ohne Lärm. Das heißt aber nicht, dass völlige Stille herrschen muss. Normale Umgebungsgeräusche sind nicht zu vermeiden und müssen hingenommen werden. "Schwierig ist es, die Grenze zu finden zwischen Geräuschen, die zumutbar sind und solchen, die unzumutbar sind und zu einer Mietminderung berechtigen", erklärt der Deutsche Mieterbund (DMB).

Auf Kinderlärm gelassen und diplomatisch reagieren

Kaum ist die Schule aus, tobt der Junge von nebenan durch den Hausflur und verwandelt die Nachbarwohnung in einen Abenteuerspielplatz - Tag für Tag, zum Leidwesen der Nachbarn. Besonders ältere Menschen leiden unter dem Lärm, den Kinder verursachen. Wer etwas dagegen tun will, muss diplomatisch sein, sagt der Diplompsychologe und Stressbewältigungstrainer Andreas Winkler.

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