Rechtstipp: Haushaltsnahe Dienstleistungen außerhalb des Grundstücks
Grundstückseigentümer können für den Anschluss an eine zentrale Anlage der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Handwerkerleistungen in Anspruch nehmen. Die Steuerbegünstigungen für Handwerkerleistungen auf eigenem Grundstück enden nicht an der Grundstücksgrenze. Das entschied das Finanzgericht Berlin-Brandenburg.
Auch wer trennt, muss zahlen
Die einen trennen ihren Abfall penibel, andere Mieter des Hauses werfen gedankenlos Restmüll, Papier und Kunststoff zusammen in die Tonne. Doch am Ende zahlen alle das Gleiche. "Die Kosten für die Müllbeseitigung werden auf die Mieter von Mehrfamilienhäusern umgelegt. Sie machen etwa zehn Prozent der Betriebskosten aus", sagt der Sprecher des Deutschen Mieterbundes (DMB), Ulrich Ropertz.
Intelligente Technik schützt vor Einbrechern
Die dunkle Jahreszeit lockt Einbrecher an. Im Spätherbst und Winter wird doppelt so oft eingebrochen wie in den Sommermonaten. Aber man kann sich schützen. "Wer keine böse Überraschung zu Hause erleben will, muss selbst aktiv werden", empfiehlt Helmut Rieche von der bundesweiten Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir".
Inspektion vom Fachmann
Hausbesitzer, die ihre Haustechnik regelmäßig warten lassen, sparen bis zu 20 Prozent Energie. Die Anlagen haben dann auch eine wesentlich längere Lebensdauer. Doch während regelmäßige Inspektionen beim Auto selbstverständlich sind, wird der Check der Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik gern hinausgezögert oder gänzlich vernachlässigt.
Falsch, unvollständig, nicht nachvollziehbar
Jetzt im Herbst werden die meisten Betriebskostenabrechnungen für das Abrechnungsjahr 2011 verschickt. So manche hält eine böse Überraschung für die Mieter bereit. Denn steigende Preise für Energie und Dienstleistungen schlagen sich in den Nebenkosten nieder und führen oftmals zu hohen Nachzahlungen.
In Neubauten für ausreichenden Luftwechsel sorgen
In neuen oder sanierten Häusern und Wohnungen kann der erforderliche Luftwechsel zum Problem werden. Starke Dämmung und Isolierung erschweren unter Umständen einen hygienisch notwendigen Mindestluftwechsel rund um die Uhr, wie der Bauherren-Schutzbund mitteilt. Gelegentliches Fensteröffnen erfülle die Anforderungen nicht.