Virenkiller aus der Küche

Der Kopf schmerzt, die Nase läuft, der Hals brennt - Erkältungen belasten den Menschen. Viele greifen sofort zu Tabletten oder Nasenspray, dabei können natürliche Hausmittel wie Ingwer mindestens genauso effektiv sein. Spitzenkoch Christian Wrenkh stellt fest: "Ingwer regt den Kreislauf an, wärmt und entkrampft." Er verrät zwei seiner Lieblingsrezepte mit Potenzial zu Virenkillern.

Nasensprays nicht länger als eine Woche anwenden

Wenn die Nase zum Dauerläufer wird, stehen Nasensprays hoch im Kurs. Die enthaltenen Wirkstoffe, wie zum Beispiel Xylometazolin oder Oxymetazolin, bewirken, dass sich die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut zusammenziehen, es wird weniger Sekret produziert. "Kurzfristig sorgt das bei Schnupfengeplagten natürlich für eine wohltuende Linderung", sagt Hartmut Kuske vom Deutschen Hausärzteverband.

Kratzen im Hals: Hausmittel lindern beginnende Erkältung

Grau, kalt und windig wie er ist, bringt der November nicht nur trübe Tage, sondern für viele auch die erste Erkältung des nahenden Winters. "Erstes Anzeichen für eine Erkältung ist ein kratzendes, brennendes Gefühl hinter der Nase", sagt Prof. Roland Laszig, Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO) und Direktor der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik in Freiburg im Breisgau.

Ätherische Öle greifen die wunde Schnupfennase an

Rot, trocken und wund - so sieht die Nasenspitze in der Schnupfenzeit schnell aus und fühlt sich auch genauso an. Mit ein paar Tricks kann man seiner Nase etwas Gutes tun, wenn der Schnupfen kommt. "Man sollte nur Taschentücher ohne ätherische Öle verwenden, denn die Öle reizen die Nasenspitze zusätzlich", sagt die Berliner Dermatologin Gertraud Kremer.

Nach oben