Verbraucherminister beraten über Ausweg aus dem Pferdefleischskandal

Die Verbraucherminister von Bund und Ländern wollen am (morgigen) Montag (11.00 Uhr) über Konsequenzen aus dem Pferdefleischskandal beraten. Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) will ihren Länderkollegen in der hessischen Landesvertretung in Berlin den Entwurf eines nationalen Aktionsplans für bessere Kontrollen vorlegen.

Pferdefleisch-Skandal: Kühlhaus in Verden geschlossen

Wegen des Pferdefleisch-Skandals ist im Landkreis Verden in Niedersachsen ein Kühlhaus geschlossen worden. Die Produkte wurden gesperrt, wie eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums am Donnerstag in Hannover sagte. Eine Firma aus Nordrhein-Westfalen, die unter anderem von dem in die Kritik geratenen französischen Unternehmen Comigel beliefert wird, habe Waren in dem Kühlhaus gelagert.

Phenylbutazon: Schmerzmittel mit Risiken und Nebenwirkungen

Phenylbutazon ist ein Schmerzmittel, das zudem Entzündungen hemmt. Es wird vor allem in der Tiermedizin verwendet, besonders bei Pferden. Hier wird es aber auch als Dopingmittel missbraucht. Das Mittel hemmt die Schmerzen der Tiere und senkt so deren Hemmungen, im Wettkampf bis an die Leistungsgrenze zu gehen.

Pferdefleisch-Skandal: Gulasch der Firma Dreistern zurückgerufen

Wegen des Nachweises von Pferde-DNA in Rindergulasch-Konserven hat die Brandenburger Firma Dreistern ihre in Neuruppin produzierten Chargen zurückgerufen. Die Ermittlungen der Kontrolleure ergaben, dass unter den Lieferanten für das Fleisch vier deutsche Unternehmen, ein belgischer und ein niederländischer Betrieb sind, wie das Verbraucherministerium des Landes am Samstag mitteilte.

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