Rauchstopp halbiert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Zum Ärger vieler Raucher ist der dauerhafte Abschied von der Zigarette häufig mit einer Gewichtszunahme verbunden. Die gute Nachricht: Das zusätzliche Gewicht hat keine nachweisbare negative Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Das Risiko einer solchen Erkrankung halbiert sich durch den Rauchstopp dennoch. Das berichten US-Mediziner im Fachjournal "JAMA" (doi: 10.1001/jama.2013.1644).

Zigarettenrauchen verschlimmert Blasenkrebs

Der Schweregrad einer Blasenkrebserkrankung lässt sich vorhersagen. US-Mediziner fanden biologische Merkmale, die den Verlauf bestimmen. Vor allem aber zeigt die Studie, dass die Tumore aggressiver sind und häufiger zum Tod führen, je häufiger ein Patient raucht. Über ihre Befunde berichten die Forscher im Fachjournal "Cancer" (doi: 10.1002/cncr.27763).

Verliebt in die Zigarette

Vermeintlich beruhigt sie in Stressmomenten, entspannt bei der Tasse Kaffee oder macht wach am Morgen: Jeder Raucher hat seine festen Rituale, in denen die Zigarette ganz klar dazu gehört. "Raucher sind in ihre Zigaretten regelrecht verliebt", sagt Jürgen Selzer, Diplom-Pädagoge und Suchttherapeut aus Wiesbaden. Durch die Gewöhnung an das Nikotin setzt in jeder Rauchpause ein kleiner Entzug ein.

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